Haben Sie eine GPS-Koordinate in Breiten- und Längengrad und möchten diese im Feld als MGRS verwenden? Dann rechnen Sie in die andere Richtung: von WGS84-Dezimalgraden in eine MGRS-Angabe.
Von lat/long zu MGRS in Schritten
- Bestimmen Sie die UTM-Zone. Aus dem Längengrad folgt die Zonennummer (1–60), aus dem Breitengrad der Breitenband-Buchstabe. Zusammen bilden sie die Grid Zone, zum Beispiel
31U. - Breite/Länge → UTM. Mit den UTM-Projektionsformeln berechnen Sie den Easting und Northing in Metern innerhalb dieser Zone.
- UTM → MGRS. Aus dem Easting/Northing leiten Sie das 100-km-Quadrat (zwei Buchstaben) ab und kürzen die Meter auf die gewünschte Anzahl von Ziffern.
So wird 52.3676, 4.9041 zu einer MGRS-Angabe, die Sie kompakt notieren und weitergeben können.
Wählen Sie die richtige Genauigkeit
Legen Sie im Voraus fest, wie genau Sie sein müssen. Für eine grobe Angabe genügt ein 4- oder 6-stelliger Code (1 km bzw. 100 m); für einen exakten Punkt verwenden Sie 10 Ziffern (1 m). Mehr Ziffern als nötig einzubeziehen macht den Code unnötig lang.
Warum Software verwenden
Wie bei der umgekehrten Umrechnung sind die Formeln aufwendig und fehleranfällig, wenn man sie von Hand ausführt. Zudem muss man an Zonengrenzen aufpassen. Eine App nimmt Ihnen all das ab.
Direkt in MilMap
In MilMap tippen Sie einen Punkt an (oder verwenden Ihre eigene GPS-Position) und sehen die MGRS-Koordinate sofort erscheinen. So setzen Sie einen geteilten lat/long-Standort in einem Handgriff in MGRS um für den Einsatz im Feld — inklusive des richtigen 100-km-Quadrats und der gewünschten Genauigkeit.