Die Vorbereitung ist alles
Eine erfolgreiche Expedition beginnt Wochen vor dem Aufbruch. Die Routenplanung ist die Phase, in der Sie Risiken identifizieren, Zeiten abschätzen und Entscheidungen treffen, während Sie noch am Schreibtisch sitzen – nicht mitten in der Wildnis.
Etappen planen
Teilen Sie eine mehrtägige Expedition in tägliche Etappen auf. In MilMap legen Sie pro Tag eine separate Route an. Stellen Sie pro Etappe die Ausrüstungslinie ein (leicht für Radfahren, schwer für militärische Märsche), damit die Marschzeiten realistisch sind. Fügen Sie Übernachtungsstandorte als benannte Wegpunkte mit zusätzlichen Notizen hinzu.
Höhe und Kondition
Die Höheninformation in MilMap ist für Expeditionen in Berggebieten unverzichtbar. Überprüfen Sie den gesamten Höhenunterschied pro Tag – eine Grenze von 800–1000 Metern Aufstieg pro Tag ist für geübte Bergläufer bereits anspruchsvoll. Stellen Sie sicher, dass keine Etappe mehr Aufstieg enthält als machbar ist.
Notfallrouten markieren
Planen Sie für jede Etappe mindestens eine Notfallroute zur nächsten Siedlung, Straße oder Hubschrauberlandezone. Markieren Sie diese als separate Route mit einem eindeutigen Namen (z. B. „N2 – Notroute nach Chamonix"). So können Sie schnell umschalten, wenn die Situation dies erfordert.
Wetterfenster nutzen
Planen Sie flexible Zeiten in Ihren Etappen, um auf schlechte Wetterbedingungen reagieren zu können. Nutzen Sie die Wetterintegration von MilMap, um die besten Zeitfenster pro Tag zu identifizieren. Bergwetter ist unvorhersehbar – bauen Sie immer einen Puffer ein.
Import aus externen Quellen
Nutzen Sie Routen von Komoot, AllTrails oder anderen Planern als Ausgangspunkt. Importieren Sie sie über GPX in MilMap und fügen Sie Ihre eigenen Wegpunkte, Zeitschätzungen und Notfallrouten hinzu. So kombinieren Sie das Community-Wissen von Routen-Apps mit den operativen Werkzeugen von MilMap.