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Anleitung

Farbcodierung und Markierungen in MilMap: Karten auf einen Blick verständlich machen

Eine gut konfigurierte Karte liest sich wie eine Geschichte. Mit der richtigen Farbcodierung und Markierungen erstellen Sie Routen, die jeder versteht, auch unter stressigen Bedingungen.

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Jan Kaas

MilMap-Redaktion

12. November 2024

5 Min. Lesezeit

Warum Farbe wichtig ist

In einer stressigen Situation muss eine Karte auf einen Blick lesbar sein. Farbcodierung schafft Struktur: Ihr Gehirn verarbeitet Farbe schneller als Text. Eine rote Route bedeutet „Gefahr oder Alternative", Grün „primär und sicher", Blau „Wasser", Gelb „Rast oder Bereitstellung". Konsequente Verwendung von Farben im gesamten Team verhindert Verwirrung.

Standard-Farbkonventionen

Für militärische und SAR-Operationen gibt es informelle Farbstandards, die weit verbreitet sind. Rot: Feindkontakt, Gefahrenbereiche, Notrouten. Grün: eigene Bewegung, sichere Zonen, Primärroute. Blau: Wasser, zivile Elemente, Luftunterstützung. Gelb: Bereitstellungsraum, Rast, Reserve. Orange: Alternativrouten, gewarntes Gelände. MilMap ermöglicht es Ihnen, jede Route und jeden Wegpunkt in einer dieser Farben einzustellen.

Linienstile für Routen

Neben Farbe können Sie Linienstile anwenden: eine durchgehende Linie für eine endgültige Route, eine gestrichelte Linie für eine alternative oder geplante (noch nicht bestätigte) Route und eine Strich-Punkt-Linie für administrative Routen (Logistik, Extraktion). Kombinieren Sie Farbe und Linienstil für maximale Information auf minimalem Raum.

Wegpunkt-Symbole konsequent verwenden

Wählen Sie einen Symbolsatz und bleiben Sie dabei. Verwenden Sie eine Flagge für Ziele, ein Kreuz für medizinische Punkte, einen Stern für Gefechtsstandorte, ein Dreieck für Beobachtungsposten. Wenn Ihr Symbolsatz einmal bekannt ist bei Ihrem Team, können sie eine unbekannte Karte in Sekunden interpretieren.

Text auf der Karte

Fügen Sie nur Text hinzu, der wesentlich ist. Ein Wegpunkt „OP-DELTA" ist klarer als „Beobachtungsposten Delta Sektor Nord am Waldrand". Kurze, klare Beschriftungen in Großbuchstaben für taktische Elemente, Kleinbuchstaben für geografische Namen. Vermeiden Sie überlappende Beschriftungen – verschieben Sie Wegpunkte leicht, wenn Beschriftungen kollidieren.

Die Karte testen

Bitten Sie jemanden, der die Karte nicht erstellt hat, sie in 30 Sekunden zu „lesen". Verstehen sie die Hauptroute, die Alternativroute und die Sammelpunkte? Wenn nicht, ist die Karte zu komplex oder zu wenig konfiguriert. Vereinfachen Sie auf das Wesentliche.

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