Die OPORD als Grundlage
Ein Operations Order folgt der Fünf-Paragraphen-Struktur: Lage, Auftrag, Durchführung, Unterstützung und Führung/Verbindungen (SMEAC). MilMap hilft bei der Visualisierung und Dokumentation der Durchführung – insbesondere der Bewegungsrouten, Kontrollmaßnahmen und der Berichtsstruktur.
Schritt 1: Karte anlegen und konfigurieren
Legen Sie eine neue Karte mit dem Operationscode als Namen an. Stellen Sie das Koordinatenformat auf MGRS ein. Konfigurieren Sie das 3D-Gelände, wenn das Operationsgebiet bergig ist. Stellen Sie das maximale Zoomniveau auf die Stufe ein, die Sie für die Planung benötigen.
Schritt 2: Manöverelemente einzeichnen
Geben Sie alle Einheiten und ihre Ausgangsstellungen als Wegpunkte ein, benannt mit dem Einheitennamen und der Position (z. B. „1.ZUG Ausgangsstellung"). Verwenden Sie Farbcodierung pro Einheit – diese wird konsistent in allen Routen übernommen.
Schritt 3: Routen pro Teiloperation planen
Planen Sie jede Bewegungsphase als separate Route: Annäherungs-, Angriffs- und Rückzugsrouten. Fügen Sie Checkpoints an Positionen hinzu, die für die Synchronisation relevant sind (z. B. Phasenlinien). Stellen Sie Marschzeiten basierend auf der taktischen Lage ein (Einsatz- vs. Marschtempo).
Schritt 4: Kontrollmaßnahmen
Fügen Sie die Kontrollmaßnahmen als benannte Wegpunkte hinzu: Abmarschlinie (LD), Phasenlinien (PL), Konsolidierungsposition (CP), Extraktionspunkt. Geben Sie jedem Wegpunkt einen eindeutigen Namen, der der OPORD-Terminologie entspricht.
Schritt 5: SALUTE-Berichterstattung vorbereiten
Legen Sie leere SALUTE-Berichte für bekannte Feindkontaktpunkte (Geheimdienstprodukte) an. So können Teams vor Ort diese mit aktuellen Informationen ergänzen, ohne die Standorte erneut eingeben zu müssen.
Schritt 6: Briefingdokumente exportieren
Exportieren Sie die vollständige Karte pro Einheit als PDF-Routenbuch. Exportieren Sie die Kartenübersicht als KML für die Visualisierung in Google Earth. Verteilen Sie über die gesicherten Kanäle der Einheit.